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Ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk an uns selbst!

Der letzte Punktspieltag im Jahr 2014 führte uns nach Strausberg. Dort empfingen uns der Reichenberger SV als Gastgeber und  LG Wassersuppe Seeblick als zweite Gastmannschaft, gegen die wir das erste Spiel bestritten.

Bereits im ersten Satz setzten wir uns schnell ab.  Der Gegner kam nicht so recht ins Spiel und fabrizierte sehr viele Eigenfehler. Mit einem deutlichen Vorsprung  ging der Satz damit an uns; sehr schön!  Allerdings wachten die Seeblickerinnen im zweiten Satz auf und setzten uns entsprechend unter Druck; die Punkte purzelten nicht mehr so einfach aus dem Nichts auf uns herab! Wir schafften es aber bis zum Schluss, uns zusammen zu reißen und die Konzentration genügend aufrecht zu erhalten. Eine große Entwicklung für uns! Ein 3:0 Sieg war das Resultat…

Trotz der stets sehr ermüdenden langen Spielpause (Reichenberg gewann mit 3:1 gegen Wassersuppe Seeblick) stellten wir uns im letzten Spiel des Tages hoch motiviert gegen die Damen aus Strausberg. Im Hinspiel wurden wir leider mit Satzendständen von 17, 22 und 21 Punkten besiegt. Schon damals waren die Sätze aber gefühlt viel knapper, als es die Endstände erahnen lassen. Somit sahen wir durchaus Chancen, was sich in einem sehr spannenden Spiel bestätigte.

Probleme wurden uns vor allem mit den Aufschlägen der Gegnerinnen gemacht, sodass wir immer wieder gezwungen waren, uns flexibel umzustellen bzw. aus einer „gerade-so“ Annahme noch Druck im Angriff aufbauen zu können. Auch deren Mittelblockerin schien leider immer wieder omnipräsent und die Außenangreiferin machte uns mit ihren schnellen linkshändigen Angriffen Schwierigkeiten. Es zeigte sich ebenfalls, dass wir daran arbeiten sollten, auch stets mit lang gelegten Bällen zu rechnen. Allerdings brauchten auch wir uns mit unseren Aufschlägen nicht zu verstecken. Man erinnere sich nur an Lenas Hammer-Aufschläge „von unten“, aufgrund derer die Libera von Strausberg verletzungsbedingt kurz ausfallen musste ;-).

Die Verteidigung von Jules und Sophies Winkelschlägen in den 3-Meter-Raum, die aufgrund der physikalischen Gesetze gar nicht möglich sein sollten und trotzdem immer wieder funktionieren *hihi* und Angriffe longline schien ebenfalls nicht so deren Ding zu sein… Es war also ein Hin und Her, sodass wir uns bis in den fünften Satz kämpften.

Es schien, als hätten die Strausbergerinnen die Kräfte und Cleverness verlassen: Die Annahme wurde teilweise irgendwo hin gefeuert, die Angriffskraft war wie weggeblasen und von ihren eins starken Aufschlägen landete die Hälfte im „Aus“ oder im Netz. Schon frühzeitig konnten wir uns so mit einem großen Punkteabstand absetzten und gewannen recht souverän. Man konnte die Enttäuschung der Gegnerinnen deutlich in ihren Gesichtern ablesen; die GROßE FREUDE in unseren aber auch…

Vielen Dank an die Mädels für diesen schönen und erfolgreichen Spieltag.


Dabei waren: Lena, Netti, Lina, Racine, Ronja, Jule, Sophie H, Sophie P, Franzi, Vivien, Janine

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