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Heimspiel gegen die Tabellenspitze

Dieser Samstag war für uns ein Heimspieltag. Während draußen wiedermal die Sonne schien, wie scheinbar an jedem Spieltag, verbringen wir den Tag in der Halle und machen nichts lieber als Volleyball zu spielen. Diesmal trafen wir zum letzten mal auf die SG Einheit Zepernick und den SV electronic Hohen Neuendorf.

Das erste Spiel des Tages bestritten die Tabellenersten aus Hohen Neuendorf gegen die Tabellenzweiten aus Zepernick. Bei diesem Spiel ging es um die Führung der Tabelle und den damit verbundenen sicheren Aufstieg. Den Zepernicker Damen merkte man schon frühzeitig an, dass sie die Spitze der Tabelle erreichen wollten und so siegten sie in einem hart umkämpften Spiel letztendlich mit 3:0.

Danach waren wir an der Reihe. Unser erstes Spiel war gegen die Frauen aus Hohen Neuendorf. Wir starteten dieses Spiel wenig glorreich, unsere Aufschläge waren sicher, jedoch ohne viel Druck, auch unsere Angriffe konnten wir zum größten Teil nicht richtig durchsetzen, und unsere Annahme war oft instabil. Unsere Zuspielerin konnte die Pässe nicht wie gewünscht stellen und so gaben wir den ersten Satz an unsere Gegnerinnen ab.

Den zweiten Satz starteten wir gefühlt mit wenig Willenskraft, denn wir reden hier schließlich von den Hohen Neundorferinnen gegen die wir jedes Spiel bisher mit 3:0 verloren hatten. Doch diesmal dachten wir uns „So nicht!“ Nachdem auch der zweite Satz nicht wirklich gut verlief und wir kaum was an unserem Spiel verbessert hatten, verloren wir auch diesen. Aber nun reichte es uns, wir konnten uns nicht schon wieder so einfach geschlagen geben. Wir fingen an Druck zu machen, was hatten wir schon zu verlieren, und siehe da: Punkt für Punkt haben wir uns rangekämpft. Die Pässe standen, die Angriffe landeten im gegnerischen Feld auf dem Boden, der Block stand gut und wenn nicht, dann hatten wir hinten einen Annahmeriegel der sich bewegte und plötzlich so gut wie jeden Ball holen konnte. Und so ging dieser Satz an uns!

Spätestens jetzt hatten wir alle neuen Mut gefasst. Es ging zum vierten Satz aufs Feld und auch diesmal passte wieder alles. Wir gaben wieder alles, vielleicht konnten wir das Spiel tatsächlich noch zu unseren Gunsten drehen und wir wollten es kaum glauben, wir entschieden auch diesen Satz noch für uns. Es ging nun also in den Tie-Break, wie nach den ersten zwei Sätzen gefordert.

Vielleicht lag es daran, dass wir uns zu sicher waren, dass die Hohen Neundorferinnen nochmal alles gegeben haben was sie konnten oder dass wir in unserer Spielweise ziemlich nachgelassen hatten, jedenfalls sah dieser Satz gar nicht so gut aus wie die anderen zwei zuvor. Plötzlich stimmte die Annahme nicht mehr und dadurch konnten wir oft den Angriff nicht ordentlich durchsetzen, aber aufgeben kam trotzdem nicht infrage. Aber wie sagt man so schön ? Hochmut kommt vor dem Fall und somit ging dieser Satz leider an unsere Gegnerinnen, aber einen Punkt haben wir trotzdem!

Nun folgte das letzte Spiel des Tages, wir Hennigsdorferinnen gegen die Zepernicker Damen. Wir starteten in den ersten Satz des Spiels mit ein bisschen Müdigkeit, aber auch einem kleinen Funken Hoffnung, obwohl das Spiel rein nach körperlichen, athletischen und taktischen Voraussetzungen bereits verloren schien. Auf jeden Fall wollten wir den Tag nicht unumkämpft enden lassen.

Wir versuchten also von Anfang an Druck zu machen, ob in den Aufschlägen oder beim Angriff, aber am Block kamen wir oftmals nicht so vorbei, wie wir es gerne gehabt hätten. Jedoch hatten wir in der Annahme oft Probleme, da die Angreiferinnen über unseren Block geschlagen haben, sodass wir kaum eine Chance hatten, solche Bälle anzunehmen. Wir mussten uns also erneut eingestehen, dass die Zepernicker im Gegensatz zu uns Riesinnen sind, und gaben den ersten Satz ab.

Auch im zweiten Satz bekleckerten wir uns nicht gerade mit Ruhm. Wir lagen immer zwei bis vier Punkte zurück, hielten zwar diesen Abstand, machten aber kein Land gut. Etwa beim 15. Punkt zog uns Zepernick mit wehenden Fahnen davon und nahm den Sieg für diesen Satz mit.

Also Klappe die Dritte. Zufrieden waren wir mit uns nicht, denn ja, der Block der Zepernickerinnen war gut und ja, die waren im Durchschnitt einen Kopf größer als wir, aber verflixt noch mal, ein Block ist dazu da, um angeschlagen oder ausgespielt zu werden. Also warum machen wir das nicht einfach? Und stellen ganz nebenbei ebenfalls einen guten Block, statt über uns drüber schlagen zu lassen? Und wenn wir schon mal dabei sind, wer hat denn gesagt, dass wir immer drauf (und in den Block) prügeln müssen? Wir haben die letzten Spiele schließlich nicht gewonnen, weil wir so wahnsinnig groß sind, oder?

Und damit fiel der Groschen. Wir machten Druck im Aufschlag, der Pass flog schnell genug über außen, damit der gegnerische Block nur noch hinterherpurzeln konnte und wenn sie es doch mal schafften ihre Wand aufzubauen, legten wir den Ball sauber auf den Marktplatz. Es lief. Wir packten den dritten Satz ein und nahmen ihn mit nach Hause. Na also, geht doch.

Leider blieb es dabei. Alles, was eben noch funktioniert hatte, ging plötzlich nicht mehr. Es schien, als wären die Zepernickerinnen in der Pause um einen weiteren Kopf gewachsen oder wir geschrumpft. Wir kamen mit unseren Angriffen nicht mehr durch. Also: Gar nicht mehr. Der letzte Satz des Tages kann ohne schlechten Gewissens unter dem Schlagwort "Ferner liefen" erwähnt werden.

Es spielten: Franzi, Sophie P., Janine, Racine, Lina, Jule, Ronja, Lena, Vivien, Heike, Anne

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Samstag der 18. November 2017, und da waren wir wieder. 😉 Die Halle lässt grüßen … Früh trafen wir ein, um unser Heimspiel vorzubereiten.
Das erste Spiel des Tages bestritten unsere Gegner untereinander. Eine super Gelegenheit mal zu schauen, auf was man sich da einließ. Das Spiel verlief ganz wie erwartet. Eisenhüttenstadt hatte Erkner voll im Griff und ließ sich nicht groß überraschen. Das Spiel ließ sich gut anschauen und man konnte schöne Ballwechsel sehen. Am Ende ging das Spiel 3:0 für Eisenhüttenstadt aus.



Unser erstes Spiel, also das zweite Spiel des Tages, ging gegen Erkner. Wir wussten, dass wir sie schlagen müssen, um unseren Tabellenplatz zu behaupten.
Das Spiel begann … Es ging hin und her…