Direkt zum Hauptbereich

Posts

Wolfsrudel und Draisinenfahrt

So, nun ist es doch mal an der Zeit, ein wenig zurück zu blicken, Motor-Geschichte zu erzählen und sentimental zu werden. Zarte sechs Jahre bin ich nun bei Motor Hennigsdorf gewesen. Anfangs als siebzehnjähriges "Küken", das der Türsteher um Punkt Mitternacht von der Tanzfläche des Right-Now-Konzerts geholt hat. Seitdem ist eine Menge passiert. Unvergessen die ersten Jahre, in denen "kulturelle Aktivitäten", fast immer zusammen mit dem Fußballclub, nach einem Spieltag gang und gäbe waren. Freitagabend Fairplay, Sektduschen, Grieche, zahllose Mixturniere... die Ausläufer der Motor-Party-Zeit. Eine Saison in der Landesliga, an deren Ende der Aufstieg stand. Große Freude bei allen anderen - für mich eher wenig bedeutsam, hatte ich leistungstechnisch doch nicht viel dazu beigetragen. Nach der ersten Saison Brandenburgliga die bedeutsamste Veränderung für mich. Anni und Cindy wechselten den Verein, womit die Mannschaft ohne Kapitän war. Zu diesem Zeitpunkt ...

Mission „Endrunde Landespokal 2017“

Am 6.5. fuhr das Team Motor nach erfolgreicher Quali im Vorfeld zum Pokalturnier nach Cottbus. Die 14-köpfige Crew bestand aus Lena, Effi, Jule, Ronja, Lina, Stephie, Caro, Sophie, Janina, Hannah, André, Ossi, Tommy und Mella. Die Auslosung innerhalb der 7 qualifizierten Damen-Mannschaften ergab, dass wir in der Dreierstaffel gegen unseren Lieblingsgegner Blau-Weiß-Brandenburg I (Brandenburgliga) und den USV I aus Potsdam (Regionalliga) antreten mussten. Auf Blau-Weiß freuten wir uns natürlich. Zunächst waren es aber die Potsdamer, denen wir gegenüberstanden. Sie waren uns in vielerlei Hinsicht überlegen und so mussten wir alle Register ziehen um nicht sang- und klanglos unterzugehen. Getreu der Devise „Nichts zu verlieren“ stellte sich die Mannschaft den harten Angriffen und dem Monsterblock entgegen und kämpfte. Im ersten Satz überrannte uns der USV mit 25:7. Im 2. Satz waren alle erwacht und spielten ein engagiertes Spiel. Mit 7:6 führten wir zu Beginn d...

„Höllenqualen“ oder doch der „Test aufs Exempel“?

Wie soll man einen Spieltag beschreiben, wenn er so war wie dieser … Nun… beginnen wir wie so oft. An einem extrem sonnigen Samstagmorgen begaben wir uns mal wieder in eine Halle, um unserem Hobby nachzugehen. Nach längerem Suchen über den Basarplatz fanden dann auch die letzten den Eingang zur Halle. Wir waren alle sehr gut gestimmt. Wir hatten auch allen Anlass, denn egal wie dieser Tag hier ausging „Wir steigen auf“! Doch leider kommt Hochmut oft, naja …. Bla bla bla! Gehen wir doch direkt mal zum ersten Spiel. Hennigsdorf vs LG Wassersuppe Seeblick: Der Satz begann und erstmal war alles wie immer. Mal machte der Gegner einen Punkt, mal wir. Natürlich fühlten sich unsere Punkte besser an und zwangen den gegnerischen Trainer dann letztlich auch bei einem 6:12 zu einer ersten Auszeit. Das störte uns nicht weiter, wir machten weitere 2 Punkte. Bei einem Punktestand von 19:9 für uns folgte ein Aufschlagwechsel an Wassersuppe. Ein Aufschlag nach dem nächsten konnte entweder nicht an...

Die wilde Rechnerei beginnt…

Wieder recht dünn aufgestellt traten wir unsere Anfahrt nach Werder an. Dort erwarteten uns neben dem Gastgeber Werder der SFB 94 II/Nauen in der frostig kalten Havelauenhalle. Spielerinnen mit Resterkältung, Schulter, Hand und Knie stellten uns die ganze Saison über schon vor Herausforderungen. Also hieß es: schnell auf der Spielfeldhälfte zusammenraufen, Ossis Ansagen lauschen, die müden Knochen warm machen und vor allem warm bleiben!!! Und auf auf ins erste Spiel des Tages. Unsere mit Abstand jüngste Spielerin Hannah durfte nach hartem Training während der Saison und nach langem Warten auf ihren Spielerpass das erste Mal mit uns zusammen auf dem Spielfeld stehen. Man merke ihr keinerlei Aufregung an. Sie war ausgeschlafen und heiß aufs Spielen. Der SFB 94 II/Nauen rangiert im Mittelfeld auf der Platzierungsliste der Landesliga. Trotzdem hatten wir zunächst einige Probleme souverän aufzutreten. Recht krampfig schleppten wir uns von einem Punkt zum nächsten und konnten uns nicht so ...

Hennigsdorf hält die Stellung

Der 18.02.17, und wir sind motiviert für die nächste und letzte Runde in der Biberhalle. Gut besetzt und mit reichlich Zuschauern sind wir, aber auch der VC Luckenwalde, der mit einem Reisebus anrückte, angereist. Zusätzlich brachten die Engel aus Luckenwalde auch noch ihre heißgeliebte Trommel und passende männliche Cheerleader mit um klare Zeichen zu setzten. (Sie schienen jedoch noch nicht ganz vertraut mit dem Sinn der Trommel. Sie wurde nämlich einfach immer eingesetzt, unabhängig davon welches Team gerade den Aufschlag servierte.) Nun gut, für etwas Stimmung war gesorgt, auch wenn es uns am Ende des Spieltages aus den Ohren blutete. Mit am Start war auch der VC Angermünde in einer etwas bescheideneren Montur. In dieser Dreierkonstellation begaben wir uns in den letzten Heimspieltag. Es möge das beste Team seine Aufstiegschancen weiter ausbauen! Die Luckenwalder Engel und die Angermünder Mädels standen sich zuerst gegenüber. Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel auf enorm ...

Nord gegen Süd - oder auch: Warum wir im Mai nach Cottbus müssen!

Es stand der vierte offizielle "Spieltag" dieses Jahres an und damit für viele von uns das fünfte von sechs Wochenenden in diesem Jahr, die für Volleyball reserviert waren. Diesmal jedoch waren es weder unsere nun bereits bekannten Gegner aus der Landesliga Nord noch irgendeine Mix-Truppe, die uns auf der anderen Seite des Netzes gegenüber standen… Im Rahmen der Qualifikationsrunde für den Landespokal reisten wir mit einem Kader von acht Spielerinnen, einem Trainer und zwei Fans (wie immer herzliches Dankeschön!) nach Eisenhüttenstadt, wo wir neben dem Gastgeber noch die „Red Cocks“ aus Frankfurt (Oder) treffen sollten. Besonders interessant würden diese Spiele sein, da es sich bei Eisenhüttenstadt nicht nur um unseren Rivalen für die Teilnahme am Landespokal, sondern gleichzeitig auch den ersten der Landesliga Süd handelte. Damit war es also auch ein Gegner, den wir voraussichtlich nächste Saison wieder sehen werden.  Alles in allem also Grund genug, in aller Herrgo...

Tatort am Samstag im Ersten (...Tabellenplatz :D )

Protokoll zur Tatbeschreibung: Tatzeit: Samstag, der 14.01.2017; 9.45 Uhr - ca. 16:15 Uhr Tatort: Biberhalle Niederneuendorf Tatmotiv: Volleyball, Ausbau Tabellenführung Verdächtige: Nr. 1    LG Wassersuppe Seeblick Nr. 2    VSV Havel Oranienburg II Nr. 3    Motor Hennigsdorf Tathergang: Sonniger Samstagmorgen, Temperaturen am Gefrierpunkt. Verdächtiger Nr. 3 erreicht als erstes den Tatort. Zunächst erfolgt die Reinigung und Ausstattung (Netz, Stühle etc.) der Tatfläche.  Während im Vorraum noch die Vorbereitungen für das leibliche Wohl getroffen werden, erscheinen auch die Verdächtigen Nr. 1 und Nr. 2 am Tatort. Von den Vorbereitungen völlig unbeirrt, machen sich diese sofort ans Werk und betreten die Tatfläche zum ersten Vergleich. Nach der üblichen anfänglichen Samstagmorgen-Anfangsschwierigkeit (=Müdigkeit), gelingt es den beiden Verdächtigen in ihr eigenes Spiel hinein zu finden. Sie schenken sich nichts. Den ersten ...