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"Ein Team!“ ist nicht zu stoppen

Dieses Mal ging es für uns Mädels nach Luckenwalde in den Süden von Berlin. Nach unserem grandiosen Sieg des vergangenen Spieltages galt es, daran anzuknüpfen.
Der VC Angermünde war unser erster Gegner des Tages. Sie schienen noch etwas müde zu sein, konnten wir uns doch relativ schnell mit einem Vorsprung von 6:2 absetzten. Doch das war’s dann auch schon mit der Glückseligkeit. Punkt um Punkt wurden die Damen aus Angermünde wacher und stellten uns eine Gegenwehr entgegen, der wir so schnell nicht gewachsen waren. Lina, die für Jule F. bei einem Punktestand von 11:11 eingewechselt wurde, brachte etwas frischen Wind aufs Feld, aber dennoch konnte Angermünde den ersten Satz als Sieger verbuchen.

Also hieß es: Aufwachen und durchbeißen!!! Gesagt, getan. Von Anfang an dominierten wir das Spiel, errangen Punkt um Punkt, jubelten und konnten uns erneut mit einem deutlichen Vorsprung absetzten. Unsere Aufschläge waren wiedermal unannehmbar! Die beiden Auszeiten des gegnerischen Trainers bei 9:5 und 18:11 ließen uns kalt. Es schien, als würde der gegnerische Trainer den Satz verloren gehen lassen, um so mit einem 1:1 Satzverhältnis bei „Null“ beginnen zu können. 14 Punkte für Angermünde ließen wir zu, dann war Schluss und wir konnten als Sieger aus diesem Satz gehen.

Mit klarem Kopf gingen wir in den dritten Satz, allerdings konnten wir uns nicht wirklich absetzten. In der Mitte des Satzes hatten wir ein mächtiges Tief. Zwar stand die Annahme, aber wir konnten unsere Angriffe nicht druckvoll genug einsetzten. Gegen die Leger auf die „4“ war einfach kein Kraut gewachsen. So musste Ossi bei einem Punktestand von 15:15 bereits die zweite Auszeit nehmen. Doch dies genügte als Warnschuss, uns erneut zusammen zu reißen. Unser nächstes Ass im Ärmel war Franzi, die für Anne eingewechselt wurde und somit die Blockreihe verstärkte. Alles in allem reichte es, auch diesen Satz für uns zu gewinnen.

Um es vorweg zu nehmen: Auch der vierte Satz war unser und wir gingen hocherfreut als Sieger aus diesem Spiel. Zwar konnte sich kein Team sicher absetzten, doch gaben wir wieder alles, um einem fünften Satz aus dem Wege zu gehen.

Gegen Luckenwalde erwarteten wir ein spannendes Spiel, wurden wir in der vergangen Saison doch eindeutig aus ihrer Halle gepustet… aber es sollte ganz anders kommen. Die Luckenwalder Engel hatten von Anfang an mit ihrer Annahme zu kämpfen. Ich hätte aber auch ungern tauschen wollen, denn Ronja und Lena hauten einen Hammeraufschlag nach dem nächsten raus…
Direkt in unsere Feldhälfte zurückfliegende Bälle wurden augenblicklich als Angriff verwandelt – Danke für die Pässe! ;-)
Der erste Satz ging somit recht zügig mit 25:8 an uns.

Wohlwissend, dass die beiden Zauberwörter zum Sieg gegen die Engel „unangenehme Aufschläge“ heißen, konnten wir im zweiten Satz an diese Fähigkeit leider nicht mehr im ausreichenden Maße anknüpfen. Und so kamen die Mädels aus dem Süden ins Spiel… Trotz eigener druckvoller Angriffe und guter Verteidigung schienen die gegnerischen Spielerinnen immer etwas entgegen zu setzten zu haben. Wir mussten uns also etwas einfallen lassen. Punkt um Punkt schleppten wir uns voran und es schien, als wäre in der Mitte des Satzes der Knoten geplatzt. Also setzte Ossi zur zusätzlichen Beschleunigung bei 19:12 auf die bewährte Methode aus dem ersten Spiel: Franzi rein, um die eigene Blockreihe zu stärken. Ein paar Punkte schien diese Entscheidung von Erfolg gekrönt zu sein, doch zu früh gefreut. Bei einem Punktestand von 22:18 musste Netti für Franzi wieder aufs Feld. Und so wurde erneut jeder Punkt hart umkämpft! Bei einer aus physikalischer Sicht fraglichen Entscheidung seitens des Schiedsgerichtes musste unsere Kapitänin mal ein ernstes Wörtchen mit den beiden Schiedsrichtern sprechen – so dringend war jeder Punkt für uns. Letztendlich war UNSER Wille stärker und unser Können besser. Auch dieser Satz ging mit 25:23 an uns.

Der dritte Satz war quasi eine Wiederholung des ersten Satzes. Wieder hatten wir die Luckenwalder Engel schnell im Griff und selbst die beiden gegnerischen Spielerinnenwechsel blieben ohne nennbaren Erfolg. Doch zu keinem Zeitpunkt sah man demotivierte Gesichter in auf ihrem Spielfeld. Selbst als das Satzende schon deutlich abzusehen war, feuerten sich die Mädels gegenseitig an, nochmal alles zu geben – sehr lobenswert! Bei einem finalen Punktestand von 25:11 konnten wir somit weitere 3 Punkte einsacken und befinden uns somit auf Platz #1 der Liste unserer Liga – Schön!

Insgesamt zeigten wir in beiden Spielen wiedermal super Rettungsaktionen, unsere Aufschläge waren teilweise grandios; unseren Spruch „Ass Ass Ananas, Tuttifrutti Huiiiiiiiii…!“ konnten wir gar nicht oft genug sagen.
Es wurde uns mal wieder vor Augen geführt, was sich alles durch reine Willensstärke und Konzentration realisieren lässt. Sobald wir uns anfeuern, immer mit dem Kopf voll dabei sind und über jeden Punkt freuen, kann uns wohl keiner so schnell stoppen! ;-)

Am 05.11. haben wir unsere nächsten Spiele, diesmal daheim in der guten alten Biberhalle. Wir freuen uns auf euch und ein spektakuläres Match gegen Nauen und Werder!



Von links nach rechts und von oben nach unten: Anne, Netti, Lina, Thommy, Franzi, Steffi, Effi, Lena, Ronja, Sophie, Ossi

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